Geschichte

Unser Haus im Wandel der Zeiten

Beginn:

Im Jahre 1920 traten der Pfarrer und der Bürgermeister von Fulpmes an den Orden der Salesianer Don Boscos mit der Bitte heran, für die Schüler der 1895 gegründeten "Fachschule für Eisen- und Stahlarbeiter" ein Internat zu eröffnen.

Mit dem Schuljahr 1921/22 begann der Betrieb des "Bonifatiusinstitutes", wie man dieses Haus damals nannte. 1928/29 zählte man 76 Fachschüler und 70 sogenannte "Mariensöhne", das waren Spätberufene für das Priestertum. Leider wurde das Internat am 18.10.1938 von den nationalsozialistischen Behörden aufgelöst. Es diente nun dem Militär, nach Kriegsende den Besatzungsmächten.

Nach dem 2. Weltkrieg:

Erst nach zähen Verhandlungen gelang es, das Haus 1955 zurück zu bekommen. Mit Schuljahresbeginn 1955/56 zogen 85 Fachschüler und 15 Lehrlinge in das Haus ein.

1961 wurde die Fachschule in eine "Bundesfachschule für Stahlbearbeitung" umgewandelt.

Da das Heim die steigende Schüleranzahl nicht mehr aufnehmen konnte, wurde 1968 Architekt Prof. Clemens Holzmeister - ein gebürtiger Fulpmer - mit der Planung eines Neubaus beauftragt. Dieser bot nun, ab dem Schuljahr 1972/73, 150 Fachschülern Platz.

Die Aufwertung der Fachschule in eine Höhere Technische Lehranstalt und die gute Betreuung im Internat führten schließlich dazu, dass immer mehr Schüler aufgenommen werden mussten. Man entschloss sich zu einem Zubau, der 1993 seinen Betrieb aufnahm. Es kamen 31 Einzelzimmer mit Nasseinheit dazu und ein neuer Mehrzwecksaal mit Heimkino.

Zukunftsorientiert:

Nach der Jahrtausendwende wurde über eine Generalsanierung des 1970 errichteten Baus nachgedacht. Im Schuljahr 2010/11 konnte dann das generalsanierte Heim in Betrieb gehen. In modernen 2 Bett- und Einzelzimmern, ausgestattet mit Dusche/WC können jetzt 191 Jugendliche Unterkunft finden. Auch die Küche und der große Speisesaal wurden grunderneuert und es entstanden viele Freizeiträume und Seminarräume.